Willkommen bei den Jagdhundfreunde im Erfttal 1908 e.V.

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Verantwortung im Revier – gerade jetzt im Sommer

 

Die Sommermonate stellen unsere Natur und unsere heimischen Wildtiere vor besondere Herausforderungen.

Anhaltende Hitze und Trockenheit lassen kleine Wasserstellen, Gräben und Pfützen austrocknen.

Gleichzeitig steigt mit jedem trockenen Tag die Gefahr von Wald- und Flächenbränden.

Als Jägerinnen und Jäger, Hundeführerinnen und Hundeführer tragen wir Verantwortung – nicht nur während der Jagd oder der Ausbildung unserer Hunde, sondern jedes Mal, wenn wir draußen im Revier unterwegs sind.

Gerade in längeren Trockenperioden sollten vorhandene Wildtränken und Wasserstellen regelmäßig kontrolliert und – wo erforderlich und sinnvoll – mit frischem Wasser versorgt werden. Solche Wasserstellen können nicht nur unserem Wild helfen, sondern auch zahlreichen Vogelarten, Insekten und anderen Kleintieren zugutekommen.

Ebenso wichtig ist in dieser Jahreszeit unsere Aufmerksamkeit für die Brandgefahr in Wald und Feld.

Eine achtlos weggeworfene oder nicht vollständig gelöschte Zigarette kann bei ausgetrockneter Vegetation verheerende Folgen haben. Auch Glasscherben und anderer Müll haben in der Natur nichts verloren. Wenn wir bei unseren Reviergängen entsprechende Hinterlassenschaften entdecken und sie gefahrlos beseitigen können, sollten wir nicht einfach daran vorbeigehen.

Und vielleicht gehört auch ein wenig Zivilcourage dazu:

Sehen wir Menschen, die bei großer Trockenheit im oder am Wald unachtsam mit Zigaretten oder Feuer umgehen, dürfen wir sie freundlich auf die bestehende Gefahr aufmerksam machen.

 

Mit offenen Augen durchs Revier

Für uns als Hundeführer ist das Revier nicht nur ein Ausbildungsort, für uns als Jäger ist es ein wesentlicher Teil unseres jagdlichen Wirkens – für das Wild aber ist es Lebensraum.

 

Deshalb möchten wir gerade jetzt an alle appellieren:

  • Wildtränken und Wasserstellen kontrollieren und bei Bedarf auffüllen.

  • Wasserstellen und Rückzugsräume des Wildes möglichst nicht unnötig beunruhigen.

  • Zigaretten und offenes Feuer haben bei Trockenheit in Wald und Feld nichts zu suchen.

  • Glasscherben und herumliegenden Müll nach Möglichkeit einsammeln und sicher entsorgen.

  • Andere Naturbesucher freundlich auf eine mögliche Brandgefahr aufmerksam machen.

  • Bei Rauchentwicklung oder einem Brand unverzüglich die Feuerwehr über 112 verständigen.

  • Auch bei der Hundeausbildung die große Hitze berücksichtigen und unnötige Belastungen vermeiden.

Hege und Tierschutz beginnen nicht erst bei einer konkreten Notlage. Sie beginnen mit Aufmerksamkeit, Umsicht und Verantwortungsbewusstsein.

 

Wenn jeder von uns bei seinen täglichen Wegen durch Feld und Wald ein wenig genauer hinsieht und dort hilft, wo Hilfe notwendig ist, können wir gemeinsam viel bewirken.

 

Jagd bedeutet Verantwortung – für das Wild, für seinen Lebensraum und für unsere Natur.

 

 

Aktualisiert:10.08.2026